Ergebnisse

Berufsübergreifende Zusatzqualifikation

Modell der berufsübergreifenden Zusatzqualifikation

Unser Modell einer berufsübergreifenden Zusatzqualifikation für digitale Kompetenz besteht aus fünf Bausteinen, in denen berufsübergreifend die zentralen Anforderungen des Arbeitens 4.0 systematisiert sind.

Dieses Modell wurde auf Grundlage von umfassenden Recherchen, einer Literaturstudie sowie explorativen Experteninterviews entwickelt. Weitere Informationen zur Erarbeitung des Modells finden Sie hier.

Grundlagen der Digitalisierung

  • Technische Treiber
    • Cyber-Physische Systeme, M2M-Kommunikation, Cloud-Dienste / Internet of Things
    • Grundlegendes Verständnis der Funktion des digitalen Netzes
  • Digitale Gesellschaft
    • Wandel der Arbeitswelt
    • Digitale Kommunikation

Lernen und Arbeiten in der digitalen Welt

  • Lernen mit digitalen Medien
    • Selbstständige Recherche & Auswertung von Daten; kritischer Umgang mit Informationen
    • Individuelles Erzeugen & Teilen & Managen von Wissen
  • Digital gesteuertes Wissensmanagement
    • Umgang mit Informations- & Kommunikationsnetzwerken
  • Wissensvermittlung
    • Interdisziplinäres (mitwachsendes) Verständnis

IKT-Kompetenz

  • Hardware
    • Umgang mit neuen technischen Geräten
    • Einrichten von PCs u/o anderen Endgeräten
  • Software
    • Programmierkenntnisse
    • Umgang mit Anwendungsprogrammen
    • Implementieren von Anwendungssoftware
  • IKT Architektur
    • Breites IT-Verständnis

Umgang mit Daten

  • Datensicherheit
    • Kritischer Umgang mit Datensicherheit
    • Rollenbilder
  • Datenschutz
    • Datenschutzrechtliche Bestimmung kennen und anwenden
  • Datenanalyse und -auswertung
    • Dokumentations- & Lesekompetenz im Umgang mit Daten

Systeme und Prozesse

  • Arbeitsprozesse
    • Gestaltung von Innovationen
    • Qualitätsbewusstsein
    • Soziotechnische Kompetenzen
    • Subjektivierte Erfahrungen
  • Wertschöpfung
    • Verständnis für betriebliche Abläufe, Zusammenhänge & Wertschöpfungsketten
  • Überbetriebliche Prozesse / Vernetzung
    • Kritischer Umgang mit Systemsicherheit
Berufsspezifische Zusatzqualifikationen

Berufsspezifische Zusatzqualifikationen

Neben der Erarbeitung einer berufsübergreifenden Zusatzqualifikation wird im Projekt auch an der Entwicklung von berufsspezifischen Zusatzqualifikationen gearbeitet. Mit dem Beruf Anlagenmechaniker/in für Sanitär, Heizung, Klima haben wir diesen Prozess in einer Arbeitsgruppe begonnen. Neben dem Projetkteam sind in dieser Arbeitsgruppe Mitglieder der Fachgruppe (Innung SHK, OSZ Max-Taut, HWK Berlin) vertreten, die insbesondere ihre berufsbezogene Fachexpertise einbringen. Sobald Ergebnisse vorliegen, werden wir diese hier veröffentlichen.

Lehr-Lern-Konzept

Lehr-Lern-Konzept

Die Erarbeitung und Beschreibung von Zusatzqualifikationen ist eng an die Frage gekoppelt, welche Lernarrangements benötigt werden, um digitale Kompetenzen entwickeln zu können. Die Entwicklung „digitaler Kompetenzen“ für die künftige Arbeitswelt fokussiert insbesondere auf personale Kompetenzen für selbstorganisiertes, kreatives Handeln und für eine verantwortungsvolle und effektive Nutzung der verfügbaren Informations- und Kommunikationstechnologien im Arbeitskontext.

Daher ist ein anderes Lernarrangement erforderlich als bei der Vermittlung von eher dauerhaften Wissensinhalten. Das Lehr-Lern-Konzept im Projekt stützt sich vor allem auf Arbeiten von Erpenbeck/Sauter; auf dieser Grundlage wurden von uns bislang Pilotmaßnahmen im Bereich der Ausbildung mit unterschiedlichen Zielgruppen umgesetzt. Weitere Informationen zum Lehr-Lern-Konzept und den Pilotierungen finden Sie hier.

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